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Hands On Ableton Live Vol.2

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Hands On Ableton Live 9 Vol.2
Produzieren Arrangement

In diesem zweiten Teil unserer Lernkurs-Reihe zu Ableton Live liegt der Schwerpunkt auf der Arrangement-Ansicht von Ableton Live. Dabei geht es vor allem darum, wie man die in der Session-Ansicht von Live gesammelten musikalischen Ideen optimal in das Arrangement von Live überträgt, ausbaut und verfeinert, bis daraus ein rundum fertiger Song entsteht.

Dabei lernt man spielerisch eine Reihe neuer Funktionen und Techniken kennen, die einem helfen, die eigenen Ideen zielstrebig und professionell umzusetzen. Das bedeutet: Es werden nicht nur die technischen Funktionen vermittelt, sondern auch viele kreative Anregungen gegeben.

Der Autor Nils Hoffmann, zertifizierter Ableton-Trainer und Produzent, schöpft dabei aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz und zeigt verschiedene Techniken sowie Methoden und Tipps, die weit über die Informationen des Handbuchs hinausgehen und helfen, in kürzester Zeit optimale Ergebnisse beim Arrangieren der eigenen Songs zu erzielen.

Aus dem Inhalt:
• Übergang von der Session zum Arrangement
• Alle Funktionen für das Arbeiten im Arrangement
• Praxisbeispiele für verschiedene Arbeitstechniken 
• Warping-Methoden und ihre Anwendung in der Praxis
• Wichtige Gründe für den Wechsel ins Arrangement
• Einsatz von Fades
• Verwenden von Automation
• Editieren von Hüllkurven-Automation 
• Taktwechsel und Tempoautomationen
• Einsatzgebiete für Lokatoren in der Praxis
• Abschnitte zu Szenen konsolidieren
• Alles über Warpmodes und Warpbefehle
• Methoden für die Audioaufnahme
• Kreative Ideen für die Arbeit im Arrangement
• Viele Beispiele aus der Praxis für Strategien und typische Probleme
• Grundlagen zu Mixing und Mastering in Live
• Export und Rendern
• Viele weitere Tipps und Tricks aus der Praxis
• Inkl. Inhaltsübersicht als PDF-Dokument zum Ausdrucken



Das bietet Ihnen diese Lernkurs-DVD für PC und Mac:
• 7 Stunden Videolektionen
• Gestochen Scharfe Videos in voller Auflösung
• Integrierte Lektionsbeschreibungen
• Setzen von eigenen Lesezeichen
• Vollbildmodus und Infos über zuletzt gesehene Lektionen
• Suchfunktion zum schnellen Auffinden gewünschter Themenbereiche 
• Inkl. Inhaltsübersicht als PDF-Dokument zum Ausdrucken

Systemvoraussetzungen:
• Windows PC ab 1,6 GHz, min. 512 MB Speicher
• Mac ab OS 10.6.x, min. 512 MB Speicher
• Min. 1364 x 768 Bildschirmauflösung
• Soundkarte
• DVD-Laufwerk 

Autor Nils Hoffmann
Sprache Deutsch
Laufzeit ca. 7 Stunden,2 Minuten
Kompatibilität Android, iPad, Mac, PC
ISBN Nein
Download Größe ca. 1 GB

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Kapitel- und Lektionsübersicht:

Kapitel - Einleitung Nach der Begrüßung durch unseren Autor Nils Hoffmann gibt es einen kurzen Überblick über den Inhaltes des ersten Teils der Lernkursreihe und eine Warnung für den Wechsel zwischen den verschiedenen Ansichten.
Gesamtspieldauer: 21:09

Titel Dauer Preis
Begrüßung zum zweiten Teil der Lernkursreihe Hands on Ableton Live.
03:19
Folgende Themen wurden bereits im ersten Teil der Reihe vorgestellt: die Sessionansicht, die vier Spurarten (Audio-, MIDI-, Gruppen- und Returnspuren), Geräte- und Clipansicht, das Editieren von MIDI-Noten, grundlegende Warp- und Transposefunktionen, der Browser,die Effekte, drei Instrumente (Drumrack, Simpler, Impulse), Velocitywerte, Filtertypen, LFO und ADSR, Hüllkurven-Automationen, Follow Actions und Audioaufnahmen.
08:42
Beim Wechsel von der Session ins Arrangement kann es schnell zu zwei Missverständnissen bzw. Problemen kommen, denn die Clipansichten sind in Session und Arrangement nicht identisch und eine Spur kann immer nur entweder ihre in der Session oder die im Arrangement vorhandenen Clips abspielen.
09:08

Kapitel - Arbeiten im Arrangement, Teil 1 Im ersten großen Hauptteil werden alle grundlegenden Funktionen und Befehle in der Arrangement-Ansicht vorgestellt.
Gesamtspieldauer: 02:05:09

Titel Dauer Preis
Für eine optimale Übersichtlichkeit können nahezu alle Funktionsbereiche ein- und ausgeblendet werden. Spuren können ausgeklappt und vergrößert werden - wie auch die Clipansichten. So wird z.B. das Editieren von MIDI-Noten erheblich angenehmer und schneller, wenn man die MIDI-Clipansicht vergrößert.
04:38
Um den sichtbaren Bereich im Arrangement zu verändern und zu bewegen, gibt es mehrere Möglichkeiten zum Zoomen und Scrollen.
05:14
Um das Abspielen zu starten und zu stoppen existieren ebenfalls wieder diverse Möglichkeiten. Welche man dann verwendet, hängt davon ab, ob man "von vorne" oder "weiterhören" möchte, ob ein spezieller Takt anfangen soll oder ob man durch das Arrangement springen möchte.
07:22
Genau wie in der Session wird auch im Arrangement in der Regel ein Raster angezeigt, dessen Weite entweder auf einen festen Wert eingestellt wird oder sich in Abhängigkeit von der Zoomstufe ändert. Anders als in der Session gibt es aber hier jeweils ein Raster für Arrangement und Clip, die sich auch voneinander unterscheiden können.
04:12
Mithilfe einer Loopklammer kann ein Bereich des Arrangements markiert und im Loop, also wiederholt, wiedergegeben werden. Dieser Bereich kann mit diversen Tastaturbefehlen schnell und bequem gesetzt, bewegt und verändert werden. Darüber hinaus kann der Loopbereich zur Definition eines Abschnittes dienen, für den anschließend eine "punch in/ punch out"-Aufnahme durchgeführt wird.
07:23
Hinter diesem sperrigen Namen verbirgt sich eine sehr komfortable Funktion. Im Arrangement, anders als in der Session, können beliebig viele Automationen einer oder mehrerer Spuren angezeigt werden. Das erleichtert erheblich die Bearbeitung, insbesondere dann, wenn Veränderungen an verschiedenen Paramentern aufeinander abgestimmt werden müssen.
04:59
Für einige Hüllkurven-Automationen gibt es in der Session keine Möglichkeit für eine Ansicht - hingegen können im Arrangement die Automationen für das Songtempo, den Crossfader und die Returnspuren problemlos dargestellt und bearbeitet werden.
06:27
Normalerweise sind die Hüllkurven-Automationen an die Clips und deren Position gebunden. Verschiebt man also einen Clip, wird auch die Hüllkurven-Automation mit verschoben. Löscht man einen Clip oder den Bereich eines Clips, so wird dort auch die Hüllkurven-Automation gelöscht. Anders jedoch, wenn man die Hüllkurven zuvor fixiert, denn dann wird diese Bindung an den Clip aufgehoben.
02:04
Ein Lokator ist eine Positionsmarkierung im Arrangement. Sie dient neben der Orientierung z.B. auch als Abspielpunkt bei laufender oder stehender Wiedergabe. Zunächst wird gezeigt, wie diese Lokatoren erzeugt werden können.
03:54
Lokatoren können den Anfang eines neuen Musikabschnittes markieren, als Notizzettel für Akkordfolgen oder Texte eingesetzt werden oder in den Startpunkt für das Abspielen umgewandelt werden. Auch lassen sich die Bereiche zwischen zwei Lokatoren sehr einfach loopen. In der Praxis - während der Arbeit an einem Song - kann man aber auch einen Lokator an die jeweils aktuell zu bearbeitende Stelle mitnehmen - was dem "Wiederfinden" einer Position dient, wenn man z.B. unterbrochen wurde.
09:42
Bei der laufenden Wiedergabe erfüllen Lokatoren noch einen anderen Zweck - sie können als Wiedergabepunkt angewählt werden, sodass die Musikwiedergabe (abhängig von der globalen Startquantisierung) anschließend dort fortgesetzt wird. Während längerer Aufnahmen kann das Setzen von Lokatoren sehr hilfreich sein, um später gute oder schlechte Stelle schnell wiederzufinden.
06:52
An jeder beliebigen Stelle des Arrangements können Taktwechsel eingefügt werden - selbst wenn so unvollständige Takte entstehen. Es eröffnen sich daher neue Dimensionen jenseits des 4/4-Taktes!
03:36
MIDI- oder Audio-Clips können über den Browser ins Arrangement importiert werden. Möchte man Clips aus der Session ins Arrangement übertragen, so kann man diese einzeln oder gruppenweise per Maus oder Kopierbefehl dorthin bewegen. Am meisten Spaß macht oft die Methode, eine Aufnahme zu starten und die Clips in der Session durchzuspielen - denn jede Aktion in der Session wird im Arrangement aufgezeichnet.
06:10
Ist erst einmal ein "Ablauf" im Arrangement entstanden, müssen anschließend oft Zeitabschnitte verdoppelt oder entfernt werden. Die "Zeit bearbeiten"-Befehle (Zeit löschen, Zeit duplizieren, Zeit einfügen und Zeit entfernen) erfüllen genau diesen Zweck.
05:15
Wenn nicht ein gesamter Zeitabschnitt aus dem Arrangement entfernt werden soll, sondern z.B. nur der Inhalt einiger, aber nicht aller, Spuren, helfen die Standard-Bearbeitungsbefehle. So können auch Abschnitte einer Spur an andere Stellen im Arrangement kopiert oder hier dupliziert werden.
02:29
Clips können im Arrangement auch an jeder Stelle geteilt werden. In der Praxis benötigt man diesen Befehl häufiger, als man zunächst denkt.
02:48
Während in der Session die Wiederholungen eines Clips mit aktivierter Loopfunktion als "Tortendiagramm" dargestellt werden, werden die einzelnen Loopwiederholungen im Arrangement völlig anders sichtbar: Es entsteht ein unendlich verlängerbarer Clip, an dem mit kleinen Strichen der Neubeginn des Loops angezeigt wird.
04:10
In der Session wird die MIDI-Clipansicht bei Bedarf umgeschaltet. So können entweder Noten editiert oder Automationshüllkurven bearbeitet werden. In der Arrangement-Ansicht werden jedoch die meisten Automationshüllkurven im oberen Fenster, die Noten dafür ausschließlich im unteren Fenster (MIDI-Clipansicht) bearbeitet.
08:36
Auch Audio-Clips sind im Arrangement "doppelt sichtbar" (oberes und unteres Fenster) - und nur in der Clipansicht (unten) können z.B. Warpmarker erzeugt und bearbeitet werden.
07:29
Wählt man die Fades-Funktion zum Bearbeiten aus, so kann innerhalb einer Spur mithilfe von Lautstärkeein- und ausblendung von einem Clip zum nächsten "gefadet", also übergeblendet, werden. Die Länge, sowie Anfangs- und Endpunkt des Fades sind dabei (fast) beliebig wählbar.
07:09
Beim Konsolidieren wird ein Abschnitt, der mehrere Clips und auch freie Zwischenräume umfassen kann, zu einer neuen Audiodatei zusammengefügt. Dabei werden die Eigenschaften der Ausgangsclips in den neuen Clip integriert und können anschließend nicht mehr verändert werden. Daher sollte man vor dem Konsolidieren z.B. den Warpmode jedes Clips überprüfen.
05:22
Beim Konsolidieren unterscheiden sich Audio- und MIDI-Clips erheblich. Führt dieses Verfahren bei Audio-Clips zu gewissen Einschränkungen und Festlegungen, erleichtert es bei MIDI-Clips oft die Bearbeitung und benötigt kein vorheriges Überprüfen.
02:32
Eine neues Feature von Live 9 macht es möglich, dass ein selektierter Zeitabschnitt im Arrangement in eine neue Szene in der Session umgewandelt wird. Dafür werden neue Clips aus dem Material des Arrangements für die Session konsolidiert. Hierbei gelten die gleichen Bedingungen wie für das zuvor gezeigte Konsolidieren von Audio- bzw MIDI-Clips .
06:46

Kapitel - Zehn Gründe für den Wechsel von Session zu Arrangement Wann und wieso wechselt man in die Arrangement-Ansicht? Anhand von zehn konkreten Beispielen aus der Praxis wird gezeigt, welche Arbeitsschritte den Wechsel nahelegen, da diese Funktionen z.B. ausschließlich oder erheblich schneller im Arrangement durchführbar sind.
Gesamtspieldauer: 56:57

Titel Dauer Preis
Ohne eine Vorstellung vom Arrangement bzw. von der Dauer der einzelnen Songteile zu haben, ist es in der Session eventuell sehr schwierig zu entscheiden, wie lang z.B. ein Break werden muss. Da insbesondere die Wiedergabedauer von Loops in der Session sehr variabel ist, hilft hier das Erstellen eines Arrangements sehr dabei, Entscheidungen für die Form zu treffen und im Anschluss die Länge von neuen Abschnitten gezielter entwerfen zu können.
03:18
Im Arrangement kann man sehr schnell und einfach einen kleinen Bereich in einem Audio-Clip markieren und diesen anschließend verschieben, kopieren oder duplizieren, und sogar rückwärts abspielen. So lassen sich im kürzester Zeit raffinierte Variationen erstellen.
01:55
Das Arbeiten mit kurzen und sehr kurzen Clips ist in der Session nicht besonders übersichtlich, insbesondere bei gleichzeitiger Verwendung von "follow actions". Anders im Arrangement: Hier sieht man genau und leicht, wie lang alle kurzen Clips gemeinsam in der Summe sind - und sogar noch kürzere Clips als in der Session sind möglich!
07:09
Oft benötigt man in der Praxis einen Clip, der "irgendwo im Nirgendwo" (also unabhängig vom Raster) anfängt, damit er z.B. an einer bestimmten Stelle endet. Insbesondere ungewarpte Clips haben eine "ungerade", ungerasterte Länge und lassen sich daher nur im Arrangement wirklich übersichtlich und schnell positionieren.
06:22
Beim Verwenden von Loops kann es bei vielen Wiederholungen langweilig werden. Also variiert man das Material leicht in jedem vierten, achten oder sechszehnten Durchgang. In der Session benötigt in der Regel jede Variation einen eigenen Clip, im Arrangement hingegen sind solche "kleinen Variationen" schnell durchgeführt.
05:33
Im Arrangement können kurze Samples einfach an der gewünschten Position auf einer Audiospur abgelegt werden. Insbesondere die Länge des Samples ist besser sichtbar als in der Session - in der schon allein das Positionieren des Samples die Verwendung in einer MIDI-Spur nötig machen würde.
06:34
Ein echtes Topargument für das Verwenden der Arrangement-Ansicht ist die Möglichkeit, dass man dort beliebig viele Hüllkurven-Automationen gleichzeitig sehen kann - in einer Spur oder auch auf mehreren Spuren. Wer schon einmal etwas komplexere Automationen in der Session bearbeiten musste und dort nur jeweils eine Hüllkurve sehen und bearbeiten konnte, wird zukünftig diese Bearbeitung nur noch im Arrangement erledigen wollen. Herrlich einfach und übersichtlich!
06:06
Beim Entwickeln von neuen Songs in der Session ist es gelegentlich schwierig zu wissen, für wie lange das bereits produzierte Material ausreichen würde. Durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten der Clips kann der Eindruck einer "kleinen" Session oft täuschen, denn in Wirklichkeit lassen sich mit 20 Clips bereits genug Teile, Variationen und Breaks erzeugen, so dass man mit ihnen problemlos 10 Minuten ausfüllen kann. Daher kann im Arrangement über diesen Punkt leicht Klarheit gewonnen werden.
04:23
Der Auftakt, also der Beginn einer musikalischen Phrase vor dem Taktanfang, erfordert in der Session die Verwendung einiger "Hilfsmittel", da die Clips mit Auftakt entsprechend eher gestartet werden müssen, um den "Vorlauf" für einen Auftakt bieten zu können. Solche "Hilfsmittel", zu denen man in der Session greifen muss, sind im Arrangement komplett überflüssig.
06:50
Bestimmte Techniken sind nur im Arrangement möglich. In dieser Lektion wird z.B. gezeigt, wie leicht man einen Abschnitt aus einer Audiodatei herausgreifen und als neues Sample in einem Instrument ablegen kann.
08:47

Kapitel - Warping Die Warp-Funktion ermöglicht es, Audiomaterial in der zeitlichen Dimension zu manipulieren. Damit werden z.B. Loops, denen ursprünglich ein anderes Tempo zu Grunde lag, an eine globale Geschwindigkeit in "Live" angepasst. Auch können versehentlich zu früh oder zu spät gespielte Noten in einer Audioaufnahme so an die "richtige" Position verschoben werden. Darüber hinaus bietet das "Warpen" auch viele Möglichkeiten für Soundmanipulationen.
Gesamtspieldauer: 01:56:15

Titel Dauer Preis
Als Erstes ein grober Überblick: Was ist Warping und wofür setzt man es ein? An einem Beispiel wird gezeigt, wie unverzichtbar diese Technik ist, um Audio-Clips mit unterschiedlichen Ausgangsgeschwindigkeiten miteinander zu synchronisieren. Auch die Rolle der Tonhöhe kommt dabei zur Sprache, denn anders als bei einem Schallplattenspieler heißt "langsamer" nicht automatisch auch "tiefer".
07:13
In diesem Modus behält ein Drumloop auch bei extremer Tempoveränderung seinen originalen Sound bei. Aber auch interessante Manipulationen des Sounds sind, sofern erwünscht, möglich.
09:33
Für tonales Ausgangmaterial muss ein anderer Mode ("Tones")ausgewählt werden, damit der Sound originalgetreu erhalten bleibt, da dieser mit kleinen Segmentwiederholungen arbeitet, um eine Note bei Bedarf zu verlängern.
03:41
Der dritte Warpmode ist für mehrstimmiges und geräuschhaftes Ausgangsmaterial am besten geeignet, um dessen Sound möglichst unverändert abzuspielen.
05:46
Dieser Warpmode funktioniert wie ein Schallplattenspieler, bei dem Tempo und Tonhöhe aneinander gekoppelt sind. Einerseits hat man damit zwar keine klanglichen Qualitätsverluste bei der Änderung des Tempos, aber die "unkontrollierte" Tonhöhe kann zu erheblichen Problemen führen.
02:09
Wenn das Ausgangsmaterial nicht nur einer Kategorie zuzuordnen ist, empfiehlt sich die Verwendung der "Complex"-Modes. Somit entsteht ein "Kompromiss" zwischen den Soundveränderungen der tonalen und rhythmischen Anteile des Audioclips.
03:57
Diese Lektion befasst sich mit den Live-Voreinstellungen zum Thema Warping. Denn "Live" muss sich bei vielen Aktionen und Befehlen zunächst für einen der Warpmodes entscheiden und dessen Festlegung in den Voreinstellungen erspart viel nachträgliches Umschalten.
06:53
Bisher wurde gezeigt, wie durch geschicktes Auswählen des Warpmodes der Original-Sound möglichst erhalten wird. Doch man kann auch mit einer anderen Absicht "warpen" - als Effekt!
06:34
Hat "Live" einmal die Originalgeschwindigkeit einer Audiodatei nicht korrekt ermittelt, muss man etwas "nachhelfen". Dafür ist es sinnvoll, das "Live"-Tempo dem Tempo der Audiodatei anzunähern - was am besten über die Tap-Tempo-Funktion funktioniert, allerdings nur in der Session-Ansicht.
09:17
Um eine fehlerhafte Tempoerkennung einer Audiodatei zu korrigieren, gibt es eine Reihe von Warpbefehlen, mit denen man oft sehr schnell zu einem guten Ergebnis gelangt.
10:32
Gelegentlich erkennt "Live" zwar die Original-Geschwindigkeit in einer Audiodatei korrekt, setzt aber den Anfangspunkt "1.1.1" nicht an die richtige Stelle. Dieser Fehler ist aber schnell behoben.
04:28
Wieder einmal können Auftakte, also der Beginn einer musikalischen Phrase vor dem Taktanfang, zu Schwierigkeiten führen. Doch, wie in dieser Lektion gezeigt wird, können auch "negative" Takte erzeugt werden, sodass einem Clip der Startpunkt "1.1.1" über dem ersten vollständigen Takt erhalten bleiben kann.
08:27
Wurde bei einer Audio-Aufnahme eine Note zu früh oder zu spät gespielt, kann diese Note anschließend an die gewünschte Position gezogen werden. Allerdings kann diese Veränderung auch Auswirkungen auf benachbarte Noten haben - daher wird in unserem Beispiel gezeigt, wie man erreichen kann, dass diese Auswirkungen möglichst gering ausfallen.
10:17
Für jeden Abschnitt zwischen zwei Warp-Markern errechnet "Live" das Originaltempo in diesem Bereich. Umso länger dieser Abschnitt ist, desto genauer ist dieser Wert. Das Segment-BPM kann daher bei Musik mit konstantem Tempo zur Geschwindigkeitsermittlung eingesetzt werden - wenn nämlich am Anfang eines Songs dessen Tempo noch nicht zu erkennen ist und die "Live"-Analyse der Originalgeschwindigkeit daher fehlgeschlagen ist.
13:27
Mit zwei einfachen, aber effektiven Tastaturbefehlen kann man die eigene Arbeitsgeschwindigkeit beim Warpen deutlich erhöhen. Zum einen werden weite Wege mit der Maus vermieden, zum anderen ständiges Rein- und Rauszoomen umgangen.
12:41
Wird durch das Verschieben eines Warpmarkers ein Abschnitt gedehnt oder gestaucht, so wird auch eine dort vorhandene Hüllkurven-Automation entsprechend verschoben und verändert. Dieses Zusammenwirken von Hüllkurven-Automationen und Warping ist eine Neuerung der Version 9 von "Live".
01:20

Kapitel - Arbeiten im Arrangement - Teil 2 Im zweiten großen Kapitel zum Arbeiten im Arrangement geht es um alle Arten der Verfeinerungen - bis schließlich zum Exportieren bzw. Rendern des fertigen Songs.
Gesamtspieldauer: 01:38:36

Titel Dauer Preis
Hat man im Arrangement an einer kurzen Stelle den Wunsch, dort eine neue Audioaufnahme hinzuzufügen, so gibt es dafür verschiedene Methoden. In der ersten Lektion dieses Kapitels wird die naheliegendste, vielleicht aber nicht ganz optimale Methode vorgestellt: "Record" drücken, spielen und stoppen.
04:21
Mit aktiviertem Arrangement-Loop kann im gewünschten Bereich im Prinzip endlos aufgenommen werden. Die Aufnahme muss anschließend allerdings u.U. mühsam "entfaltet" werden. Grade bei sehr langen Aufnahmen kann diese Methode sehr umständlich sein.
03:35
In der Praxis kann es für den Musiker angenehm sein, den Loopbereich so zu wählen, dass am Anfang und Ende des eigentlichen Aufnahmebereiches ein zusätzlicher Takt etwas "Luft zum Verschnaufen" bietet. Ein zweiter Tipp betrifft die Aufnahme im Punch-in bzw. Punch-out-Verfahren: Auch hier wird im Hintergrund alles von Beginn der Aufnahme an aufgezeichnet, auch wenn anschließend zunächst nur der Bereich innerhalb der Loopklammer angezeigt wird.
03:30
Ähnlich wie bei der Methode 2 kann auch hierbei endlos zu einem kurzen Abschnitt des Arrangements aufgenommen werden - allerdings in der Session. Dies hat den Vorteil, dass die Aufnahme nicht "gefaltet" wird. Auch kann die Aufnahme anschließend in der Session sehr leicht gesichtet und unterteilt werden - was dazu führt, dass man später mühelos die einzelnen "Takes" hörend vergleichen kann, ohne dafür Clips im Arrangement bewegen zu müssen oder Ähnliches durchführen muss.
09:12
Nun, da kein weiteres Material mehr hinzukommen soll, wird der Zwischenstand des Songs vorgestellt und abgespielt, bevor es dann mit dem Feinschliff losgeht..
03:05
Irgendwann und irgendwie muss jedes Lied mal enden. Allerdings kann man einen Schluss entweder sehr DJ-freundlich gestalten - oder völlig "frei" zum Abschluss kommen.
08:05
Natürlich will man aus jedem musikalischen Element das "Maximum" herausholen. Damit man keine Möglichkeit hierfür übersieht, kann eine Checkliste dabei helfen, jede Spur entsprechend zu untersuchen.
06:18
Grade bei Verwendung von vielen Loops sollte man sich fragen, ob genügend Abwechslung vorhanden ist. Kommt man zu dem Ergebnis, dass eine Spur noch zu eintönig ist, müssen kleine Variationen erstellt werden. Am Beginn des Entstehungsprozesses in der Session ist so etwas schwer zu beurteilen, daher ist jetzt der optimale Zeitpunkt, da die Gesamtstruktur nun weitgehend "stehen" sollte.
01:28
Hier geht es noch nicht um das Abmischen der Lautstärken einzelner Spuren im Verhältniss zueinander, sondern darum, innerhalb einer Spur zu überprüfen, ob es dort bereits eine auf allen "Ebenen" optimal bearbeitete Lautstärke gibt. Sind also z.B. die Noten in einem Takt alle gleich laut, können sie jetzt noch individuell eingestellt werden. Des Weiteren sollte man sich jetzt ggf. einen groben Lautstärkeverlauf der Spur anlegen, der später im Mix berücksichtigt und verfeinert werden kann.
02:19
Vielleicht haben einige Spuren schon bereits Hüllkurven-Automationen erhalten, die dafür sorgen, dass sich der Sound im Verlauf des Liedes verändert. Sicherlich wird man aber auch noch Spuren entdecken, die bisher einen konstant-gleichen Sound abspielen und die nun auch dank solcher Hüllkurven-Automationen an "Lebendigkeit" gewinnen.
03:13
Beim Blick auf die Mixersektion wird man unter Umständen auch noch eine Spur entdecken, deren Pan-Regler bisher noch in der Mittelposition steht. Sofern erwünscht, kann man diese Spuren jetzt sowohl im Stereopanorama platzieren, als auch per Hüllkurven-Automation oder "Auto Pan"-Effekt für Bewegung sorgen.
04:55
Auf der Masterspur eingesetzte Audio-Effekte können den Gesamtsound noch erheblich verbessern. Der schnellste und unkomplizierteste Weg führt über die Audio Effekt Racks - die mit einer ganzen Palette von Presets für das Mastering ausgestattet sind.
03:42
Wer keine Presets bzw. "fertige" Audio Effekt Racks verwenden möchte, kann sich auch individuell verschiedene Effekte zusammenstellen. Autor Nils Hoffmann empfiehlt als Ausgangspunkt hierbei eine Kette aus EQ Eight, Compressor und einem weiteren EQ Eight.
06:25
Als Grundvoraussetzung für einen guten Lautstärkemix sollte jede Spur zunächst auf Übersteuerungen untersucht werden. Sind diese behoben, kann es mit dem Mixen losgehen. Wenn jedoch Lautstärke-Automationen an einer Spur bereits vorhanden sind, ist Vorsicht beim Bewegen der Spurlautstärke-Fader geboten! Hier muss ggf. eine andere Technik für die Pegeländerung angewandt werden - welche dafür infrage kommen, wird in dieser Lektion erklärt.
12:24
Ein "alter Hut" in der Mixing-Trickkiste ist die Verwendung der Sidechainfunktion am Compressor - allerdings aus gutem Grund, da diese Technik sehr effektiv und zeitsparend funktioniert. Hierbei wird auf der Spur, die den Compressor verwendet, die Lautstärke automatisch abgesenkt, wenn auf einer anderen Spur ein Signal erzeugt wird.
05:24
Nun soll zum Schluss aus dem fertigen Song eine Audiodatei erstellt werden. Hierfür wird zunächst der gewünschte Abschnitt markiert. Anschließend wird, wenn gewünscht, in einem Extraschritt noch die Gesamtlautstärke normalisiert. Dann erfolgt das eigentliche "Rendern". Zuletzt kann das Erzeugen einer Analysedatei das Weiterarbeiten mit der fertigen Audiodatei in "Live" erleichtern.
07:06
Für das Importieren der fertigen Audiodatei kann es mehrere Gründe geben, z.B. ist nun zum ersten Mal die Wellenform des Songs sichtbar und kann z.B. optisch und klanglich mit anderen Songs verglichen werden. Aber auch das Abspielen in einem anderen Tempo bzw. in einer anderen Tonhöhe kann neue kreative Energien erzeugen, bevor man z.B. die erste Version eines Songs überarbeitet.
06:49
Ab Version 9.1 von LIVE ist es nun möglich, die Session- und Arrangementansicht in separaten Fenstern und somit gleichzeitig zu sehen. Insbesondere beim Verwenden von zwei Monitoren ist dieses Feature sehr hilfreich und angenehm, da beide Funktionsbereiche dauerhaft eingeblendet sind. Auch kann das zusätzliche Fenster bzw. der Bildschirm z.B."exklusiv" zum Editieren von MIDI-Noten genutzt werden.
06:45

Einzelvideo - Schlusswort des Autors Der erste und zweite Teil dieser Lernkursreihe "Hands on Ableton Live" zeigt alle grundlegenden Techniken des Musizierens mit "Live" in der Session und Arrangement-Ansicht. Das wiederum macht aus den Zuschauerinnen und Zuschauern am Ende des zweiten Teils "Fortgeschrittene", denen nun kein grundlegendes Wissen mehr fehlen sollte. Dafür haben wir die Themen auf den ersten beiden Teilen sehr sorgsam ausgewählt. Aber natürlich hört das Lernen in den Bereichen "Musik" und "Live" niemals auf, daher gibt es auch einen kurzen Ausblick - auch auf die folgenden Teile der Lernkurs-Reihe.
Gesamtspieldauer: 04:45

Titel Dauer Preis
Der erste und zweite Teil dieser Lernkursreihe "Hands on Ableton Live" zeigt alle grundlegenden Techniken des Musizierens mit "Live" in der Session und Arrangement-Ansicht. Das wiederum macht aus den Zuschauerinnen und Zuschauern am Ende des zweiten Teils "Fortgeschrittene", denen nun kein grundlegendes Wissen mehr fehlen sollte. Dafür haben wir die Themen auf den ersten beiden Teilen sehr sorgsam ausgewählt. Aber natürlich hört das Lernen in den Bereichen "Musik" und "Live" niemals auf, daher gibt es auch einen kurzen Ausblick - auch auf die folgenden Teile der Lernkurs-Reihe.
04:45
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